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Die böhm anwaltskanzlei. ist eine bundesweit tätige Fachanwaltskanzlei für Steuerrecht aus Berlin. Wir sind auf das Steuerstrafrecht spezialisiert. Bei Fragen zu Steuerhinterziehung, der Erstellung von Selbstanzeigen, bei Steuerfahndungsmaßnahmen oder einem eingeleiteten Steuerstrafverfahren beraten und vertreten Sie unsere Anwälte individuell, kompetent und präzise (unsere anwaltlichen Leistungen...). Wir unterstützen Sie sowohl in Berlin, als auch online oder bei Bedarf bundesweit vor Ort. Termine erhalten Sie kurzfristig oder auch sofort.

 

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Rechtsanwalt Andreas Böhm, Fachanwalt für Steuerrecht

ARGE SteuerrechtAndreas Böhm, LL.M.

Rechtsanwalt, Diplom-Kaufmann,
Fachanwalt für Steuerrecht. 

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Gerichte und Behörden sind gem. § 116 Abgabenordnung (AO) verpflichtet, Tatsachen, die sie dienstlich erfahren haben und die auf eine Steuerstraftat schließen lassen, dem Bundeszentralamt für Steuern oder den für das Steuerstrafverfahren zuständigen Finanzbehörden mitzuteilen. Durch diese Mitteilung ist es der Steuerfahndung möglich entsprechende Kenntnisse über konkrete Steuerstraftaten zu erwerben und ein Steuerstrafverfahren einzuleiten.

Gerade in gerichtlichen Verfahren werden immer wieder Sachverhalte bekannt, die auch Steuerstraftaten beinhalten.

Beispiel: Ein Bauherr verteidigt sich gegen die vom Handwerker gestellte Rechnung, deren Rechnungsbetrag er klageweise geltend macht, mit dem Einwand, es sei vereinbart gewesen den Werklohn "ohne Rechnung"  (d.h. ohne Ausweis und Abführung von Umsatzsteuer und ohne ertragssteuerlicher Berücksichtigung) auszugleichen. Den Handwerker habe er längst bar bezahlt. Hierfür legt der Bauherr eine Quittung vor.   

Die Gericht und Behörden haben die Vorschrift des § 116 AO in der Vergangenheit eher zögerlich und nur eingeschränkt eingewendet. Nach zunehmender Kritik in jüngerer Zeit ist davon auszugehen, dass hier zukünftig möglicherweise ein Umdenken einsetzt und es verstärkt zu entsprechenden Mitteilungen nach § 116 AO kommen wird.

 

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